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Verdiente Lehrkräfte verabschieden sich aus dem Chamer Schuldienst
Juli 2026
In einer kleinen Feierstunde hat das Staatliche Schulamt Cham Lehrerinnen und Lehrern Dank und Anerkennung für den geleisteten Dienst ausgesprochen, verbunden mit den besten Wünschen für einen zufriedenen und gesunden Ruhestand.
Zur Verabschiedung von 14 Lehrkräften hatte man sich im Landratsamt getroffen. Die Schulamtsdirektoren Andreas Lindinger und Johannes Reutner dankten für zum Teil über 40 Jahre lange Arbeit zum Wohl der Kinder und erwähnten mitunter die vielen Veränderungen, denen sich in diesen langen Jahren die Lehrkräfte stellen mussten. Die verdienten Kolleginnen und Kollegen seien hochmotiviert an diese Aufgaben herangegangen und das viele Jahre lang mit großem Erfolg. Der Einstieg in den Ruhestand sei Anlass zur Freude und zur Rückschau.
Im Anschluss berichteten die scheidenden Lehrkräfte über ihre prägenden Erfahrungen und Erlebnisse aus ihrer „Schulzeit“. Dabei wurde deutlich, dass für alle der Lehrerberuf eine Erfüllung und Berufung war und alle mit vielen positiven Erfahrungen in den Ruhestand gehen. Die Ruhestandsurkunde erhielten diese Lehrkräfte: Maria Preis, MS Roding; Irene Höcherl, MS Waldmünchen; Gertrud Drexler, GS Roding; Hubert Lauerer, GS Arnschwang; Theresia Krumpp, MS Waldmünchen; Gabriele Lößl, MS Furth i. W.; Pia Zwicknagl-Herman, GS Tiefenbach; Sabine Vogl, GS Wilting; Renate Denk, GS Mitterdorf; Adelheid Perlinger, GS Hohenwarth; Stefan Schwarzer, MS Cham; Martina Gruber, GS Wald; Ingrid Sturm, GS Tiefenbach; Günther Kaniber, GMS Roding.
Chamer Landrat geht bei der Bestenehrung einen ungewöhnlichen Weg
Juli 2026
Einmal im Jahr ehrt der Landkreis Cham die erfolgreichsten Mittelschulabsolventen.
Diesmal verlief die Feierstunde im Landratsamt etwas anders als gewohnt.
Die Schülerband „stagefever“ eröffnete die Veranstaltung mit „Ein Hoch auf uns“. Geehrt wurden die besten Neunt- und Zehntklässler der Mittelschulen im Landkreis, begleitet von Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen.
Landrat Christian Schindler legte seine vorbereitete Rede beiseite und sprach frei über seinen eigenen Bildungsweg: Er selbst habe den Quali und später die Mittlere Reife gemacht, Jahrgangsbester sei er jedoch nie gewesen. Seine Botschaft an die Jugendlichen: „Ihr könnt in eurem Leben wirklich alles erreichen.“ Gleichzeitig warb er dafür, nach Ausbildung oder Studium in der Region zu bleiben: „Alle Türen stehen euch offen.“
Spontan ließ Schindler anschließend die Geehrten selbst zu Wort kommen. Sie erzählten von ihren Plänen nach den Sommerferien – von der M10 über Ausbildungen bis hin zum Wechsel an die FOS.
Schulamtsdirektor Andreas Lindinger gratulierte den Jugendlichen zu ihren Leistungen und dankte Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen für ihre Unterstützung. Er betonte die große Bedeutung der Mittelschulen für den Landkreis, da aus ihnen viele Fachkräfte, Meister und Unternehmer von morgen hervorgehen.
Zum Abschluss erhielten die Schulbesten ihre Urkunden sowie einen Kino-Gutschein und ein Mehrfach-Ladekabel. Beim Stehempfang klang die Feierstunde in entspannter Atmosphäre aus. Große Gesten gab es keine – im Mittelpunkt standen die Leistungen der Geehrten.
Die Geehrten
Quali Regelklassen: Nina Schmid (KÖZ), Elias Tremmel (JBM), Olksandr Komlach (Furth), Alina Weiß (Furth), Julia Mühlbauer (Lam), Leon Weidinger (ROD), Lukas Liegl (WÜM), Jan Paulus (WÜM), Elias Heinitz (Montessori Schönthal)
Quali M9: Vincent Kropf (KÖZ), Andreas Rohse (JBM), Maximilian Rohse (JBM), Christina Pongratz (Furth), Martina Meier (ROD), Marian Jancek (WÜM)
Mittlerer Schulabschluss (M10): Carina Vogl (KÖZ), Veronika Gammer (JBM), Anna Daschner (Furth), Gazal Shtaywi (Furth), Emilia Markl (ROD), Lukas Linsmeier (WÜM), Stefan Becher (Montessori Schönthal)
217 Schüler aus dem Landkreis Cham werden für Ehrenamt ausgezeichnet
Juli 2026
So viele engagierte Schüler wie nie zuvor
Zum Auftakt der Feierstunde zeigte ein kurzer Film das ehrenamtliche Engagement von Tim Martin. Landrat Christian Schindler erinnerte daran, dass das Projekt „Ehrenamt macht Schule“ im Schuljahr 2006/2007 mit fünf Pilotschulen im Landkreis begann und sich seither zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Wurden bei der ersten Verleihung 143 Schüler ausgezeichnet, erhielten heuer mit 217 Jugendlichen so viele wie nie zuvor ein Ehrenamtszeugnis. Insgesamt wurden seit Beginn des Projekts rund 4.000 Schülerinnen und Schüler geehrt. „Vergelt’s Gott und macht weiter so“, bedankte sich Schindler.
Karin Zollner vom Treffpunkt Ehrenamt hob die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements hervor. Stellvertretend stellten sechs Schülerinnen und Schüler ihre Tätigkeiten vor – darunter bei der Rettungshundestaffel, dem BRK, als Schulsanitäter, in der Tagespflege, als Ministranten sowie in Musik-, Sport- und Traditionsvereinen.
Anschließend überreichten Christian Schindler, Karin Zollner sowie die Bundestagsabgeordneten Tina Winklmann (Grüne) und Reinhard Mixl (AfD) die Ehrenamtszeugnisse. Neben der Urkunde erhielten die Ausgezeichneten eine Bluetooth-Lautsprecherbox als Geschenk.
Insgesamt wurden 217 Schülerinnen und Schüler aus 13 Schulen des Landkreises geehrt. Zum Abschluss verloste der Landrat viermal zwei Eintrittskarten für einen Besuch im Bayerischen Landtag. Die Gewinner waren Elisabeth Zeisler, Christoph Korpas, Alisa Plöderl und Helena Kaiser.
In KI-Wunderwelt zu Hause: Mittelschule Bad Kötzting wird zum Roboter-Labor
Juli 2026
An der Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule in Bad Kötzting entsteht mit „pib“ (printable intelligent bot) ein humanoider Roboter. Im Rahmen des bayernweiten Schulversuchs „KI@school“ baut die Klasse 7aM gemeinsam mit der Informatik-AG den Roboter unter der Leitung von Lehrer Dominik Berzl.
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt vermittelt den Schülerinnen und Schülern praxisnahes Wissen in den Bereichen Mechanik, Elektronik, 3D-Druck, Programmierung und Künstliche Intelligenz. Fast alle Bauteile werden an der Schule selbst gefertigt und anschließend mit Elektronik, Sensoren und Servomotoren ausgestattet.
Ziel ist ein intelligenter Schulhelfer, der mit Menschen kommunizieren, Aufgaben übernehmen und durch KI stetig weiterentwickelt werden kann. Neben technischem Know-how fördert das Projekt auch Teamarbeit, Kommunikation und Ausdauer.
Unterstützt wird das Vorhaben von der Firma CR 3D aus Cham, die einen 3D-Drucker sowie das benötigte Druckmaterial zur Verfügung stellt. Mit dem Projekt zeigt die Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule, wie moderne Bildung durch innovative Technik und praxisorientiertes Lernen gestaltet werden kann.
Ein Hobbit aus dem Bayerischen Wald
Die Theater-AG der Grundschule Bad Kötzting erobert die Bühne der Jahnhalle
Bad Kötzting. (red) Mit viel Applaus und sichtbarer Begeisterung des Publikums brachte die Theater-AG der Grundschule Bad Kötzting ihr neues Stück „Der kleine Hobbit und seine Kötztinger Gefährten“ auf die Bühne. Nach dem erfolgreichen „Räuber Heigl“ im vergangenen Jahr wagten sich die jungen Darsteller diesmal an einen Stoff aus der Welt der Fantasie und verlegten die bekannte Geschichte „Der kleine Hobbit“ kurzerhand in den Bayerischen Wald.
Im Mittelpunkt steht nicht Bilbo Beutlin, sondern Beppe Bergbauer aus dem Stoabachtal. Er verlässt seine vertraute Heimat nur zögerlich, folgt dann aber doch dem Zwergenkönig Theodor und seinen Gefährten Bomber, Hinz und Kunz auf eine abenteuerliche Reise.
Die Gruppe überwindet gefährliche Situationen
Unterstützt vom Zauberer Gandalf wächst der zunächst unscheinbare Held immer mehr über sich hinaus. Mit Mut, Einfallsreichtum und einer guten Portion Bauernschläue hilft er der Gruppe aus gefährlichen Situationen.
Die Begegnungen mit Bergtrollen und geheimnisvollen Druden stellen die Gemeinschaft ebenso auf die Probe wie der finale Auftritt des Drachen Grimbart Gleißhammer am Einsamen Osser. Am Ende zeigt sich, dass Zusammenhalt und Vertrauen entscheidend sind und Hilfe manchmal aus unerwarteter Richtung kommt.
Die Idee, die Handlung in die heimische Region zu verlegen, entstand aus der engen Verbundenheit der Schule mit dem Bayerischen Wald. Aus Mittelerde wurde eine fantastische Landschaft rund um Regental und Osser. Die bekannte Geschichte erhielt so eine ganz eigene, lokale Prägung, ohne ihren ursprünglichen Gedanken zu verlieren.
Seit November hatte sich die Theater-AG jeden Mittwoch für zwei Schulstunden getroffen, um das Stück zu erarbeiten. Dabei konnten die Verantwortlichen Robert Ebner (Jugendsozialarbeit an Schulen) und Lisa Treitinger auf Erfahrungen aus dem Vorjahr zurückgreifen. Die vorhandene technische Ausstattung erleichterte die Probenarbeit und ermöglichte von Beginn an ein Arbeiten unter realistischen Bühnenbedingungen.
Ein besonderer Höhepunkt der Vorbereitung war ein Workshop mit Evi Eiberger, in dem die Kinder ihr schauspielerisches Können weiterentwickeln konnten. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Chor-AG prägte die Aufführung. Mehrere Lieder wurden eigens arrangiert oder neu komponiert und trugen wesentlich zur Atmosphäre des Stücks bei.
Das Ergebnis war ein rundes Gesamtbild, das sowohl die Spielfreude der Kinder als auch den großen Einsatz aller Beteiligten erkennen ließ. Die positive Resonanz des Publikums bestätigte die Arbeit der vergangenen Monate und unterstrich den Stellenwert der Theaterarbeit an der Schule.
Schnuppertag „Alpiner Skilauf der Grundschulen“ im Landkreis Cham am Arber
Der Arbeitskreis „Sport in Schule und Verein“ im Landkreis Cham veranstaltete am Montag gemeinsam mit der Grund- und Mittelschule Neukirchen b. Hl. Blut sowie Wintersportvereinen aus Arrach und Lam einen Schnuppertag „Alpiner Skilauf der Grundschulen“ am Bayerwaldkönig. Kreisobfrau Ski alpin Maria Purschke, die Thomas Heitzer abgelöst hat, freute sich über die Teilnahme von zehn Schulen.
Rund 90 Kinder aus den 3. und 4. Klassen mit bereits guten Ski- und Liftkenntnissen konnten dabei erste Erfahrungen im Rennlauf sammeln – ganz ohne Leistungsdruck. Auf dem Programm standen unter anderem ein Parallel-Riesenslalom am Thurnhofhang, der Funpark sowie eine kleine Sprungschanze. Als Highlight steckten Katja Hacker und Steffi Koller im LLZ einen Lauf ab der Karlswelle.
Zur Begrüßung betonte Maria Purschke die Bedeutung von Bewegung und Sport sowie die Freude, neue Erfahrungen zu sammeln. Auch die aktuellen Erfolge bei den Olympischen Spielen wirkten motivierend. Sie dankte allen Helfern, Lehrkräften sowie dem Team der Arberbergbahn für die Unterstützung und die guten Pistenbedingungen.
Besonderes Lob erhielten die erfahrenen Gruppenleiter aus Lam und Arrach sowie die Skilehrer der Skischule Lamer Winkel, die ihr Wissen ehrenamtlich weitergaben. Bei Kaiserwetter und frühlingshaften Temperaturen erlebten die Kinder einen unfallfreien und erlebnisreichen Skitag.
Auch Caro Pankratz vom Arbeitskreis „Sport in Schule und Verein“ lobte die Organisation: „Maria Purschke ist mit Herzblut bei der Sache.“ Dank der guten Teamarbeit sei es für die Kinder ein unvergesslicher Tag gewesen.
Landesfinale steigt in Cham
Cham. (red) Der Arbeitskreis Sport in Schule und Verein zog Bilanz zum vergangenen und kommenden Wettkampfjahr. Höhepunkte waren das Landesfinale der Rhythmischen Sportgymnastik im April in Cham sowie der erstmals ausgetragene Basketball-Grundschul-Cup mit zwölf Teams. Auch andere Grundschulwettbewerbe waren gut besucht: Zwölf Schulen nahmen am Schwimmen teil, 23 am Fußball. Die Meldezahlen für 2025/26 stimmen zuversichtlich.
Landkreis und Sparkasse unterstützten die Schulsportwettbewerbe erneut finanziell; Bereichsdirektor Johann Urban sagte weitere Mittel zu. Ein besonderes Ereignis steht 2026 an: Am 23. Juli richtet Cham das Landesfinale im Schulsport-Fußball aus.
Verabschiedet wurde KSO Ski alpin, Thomas Heitzer; seine Nachfolge übernimmt Maria Purschke. Zudem wurde Katharina Körner als neue Sport-nach-1-Koordinatorin eingesetzt.
Schülersprecher der Mittelschulen planen Projekte
Cham. (red)
Die Schülersprecher der Mittelschulen des Landkreises sind wieder an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen zusammengekommen, um Projekte für das kommende Schuljahr zu planen (Bild). Bei dem zweitägigen Seminar stand neben der Standortbestimmung und der Darstellung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen die Frage im Vordergrund, wie man Schulprojekte mit Erfolg entwirft und durchführt. Die Teilnehmer arbeiteten gemeinsam Konzepte aus, stellten sie im Plenum vor und diskutierten sie im Hinblick auf ihre Umsetzbarkeit in der Praxis. Die Teamer der Jugendbildungsstätte wurden bei ihrer Arbeit von den SMV-Landkreiskoordinatoren Sabine Mühlbauer von der Lamer Mittelschule und Markus Fischer von der Bad Kötztinger Mittelschule unterstützt. Foto: Manuela Hof
Auftaktveranstaltung des Startchancenprogramms in Fürth
Bilder: Daniel Karmann/StMUK

Ehrungen an der Mittelschule
Würdigung am Jahresende für Leistungsstarke
Juli 2025
Furth im Wald. Am Schuljahresende ehrte die Mittelschule Furth im Wald besonders engagierte und leistungsstarke Schüler. Neben schulischen Erfolgen wurden auch Sportabzeichen verliehen.
Erstmals nahmen Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache am international anerkannten Deutschen Sprachdiplom (DSD) teil – mit großem Erfolg. Schulamtsdirektor Johannes Reutner überreichte die Zertifikate persönlich und betonte: „Das Diplom ist mehr als ein Stück Papier – es öffnet Türen für schulischen und beruflichen Erfolg.“
Lehrer Fabian Raith organisierte die DSD-Prüfungen federführend, unterstützt von engagierten Kollegen. Rektorin Barbara Aumann hob hervor, dass die Ehrungen auch Motivation und Anerkennung für Zielstrebigkeit und Einsatzbereitschaft sind.
Erfolgreiche Prüfung
Deutsches Sprachdiplom für neun JBM-Schüler
Cham. Neun Schüler der Johann-Brunner-Mittelschule Cham wurden für ihre erfolgreichen Leistungen beim Deutschen Sprachdiplom (DSD) ausgezeichnet und erhielten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihre Urkunden. Die Prüfungen fanden an zwei Tagen in Furth im Wald statt.
Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen Dagmar Bräu und Agathe Schraml bereiteten sich die Schüler mehrere Wochen intensiv in Zusatzstunden vor. Gefordert waren Hör- und Leseverständnis sowie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit zu verschiedenen Themen.
Das durchweg erfolgreiche Abschneiden unterstreicht das Engagement der Schüler und die wirksame Sprachförderung an der JBM. Schulamtsdirektor Johannes Reutner, Rektorin Irene Träxler und Konrektor Christian Schreiner würdigten die Leistungen bei der Übergabe der Zertifikate.
Das DSD ist ein international anerkannter Nachweis von Deutschkenntnissen und verbessert die Chancen auf weiterführende Bildung und Ausbildung deutlich.
Türöffner fürs Berufsleben
Sprachschülerin der Mittelschule ausgezeichnet
Bad Kötzting. Erstmals haben in diesem Schuljahr Schüler aus den Mittelschulen im Landkreis Cham am international anerkannten Programm zum Deutschen Sprachdiplom teilgenommen – darunter auch eine Schülerin der Mittelschule Bad Kötzting.
„Lesen, Schreiben, Sprechen – Deutsch zu lernen ist nicht einfach. Umso stolzer können die Schüler auf ihr bestandenes Diplom sein. Es ist mehr als ein Stück Papier – es öffnet Türen für schulischen und beruflichen Erfolg sowie gelingende Integration“, betonte Schulamtsdirektor Johannes Reutner.
Das Diplom richtet sich an 14- bis 16-Jährige und prüft die Bereiche Leseverstehen, Hörverstehen, schriftliche und mündliche Kommunikation. Mit dem erfolgreichen Abschluss werden Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 nachgewiesen.
16 Schüler bestanden die Prüfung. Reutner lobte den Einsatz der Schüler und Lehrer: „Die hohe Erfolgsquote zeigt das große Engagement aller Beteiligten.“ Erste Rückmeldungen zeigen zudem, dass das Programm zur Verbesserung der Sprachförderung und Motivation neu zugewanderter Schüler beiträgt.
Arbeit zum Wohl der Kinder: Ruhestandurkunden an verdiente Chamer Pädagogen übergeben
In einer kleinen Feierstunde sind insgesamt neun Pädagogen und Pädagoginnen mit einigem Lob von den Schulamtsdirektoren Andreas Lindinger und Johannes Reutner in den Ruhestand verabschiedet worden. Die beiden Schulaufsichtsbeamten bedankten sich für zum Teil über 40 Jahre lange Arbeit zum Wohl der Kinder. Sie erwähnten auch die vielen Veränderungen, denen sich die Lehrkräfte in diesen langen stellen mussten.
Die Kolleginnen und Kollegen seien hochmotiviert an diese Aufgaben herangegangen und das viele Jahre lang und mit großem Erfolg. Der Einstieg in den Ruhestand sei Anlass zur Freude und zur Rückschau.
Im Anschluss berichteten die scheidenden Lehrkräfte über ihre prägenden Erfahrungen und Erlebnisse aus ihrer „Schulzeit“. Dabei wurde deutlich, dass für alle der Lehrerberuf eine Erfüllung und Berufung war und sie mit vielen positiven Erfahrungen in den Ruhestand gehen.
Die Ruhestandsurkunde erhielten an diesem Tag: Hildegard Braun, Christa Fechter, Christine Heitzer, Elfriede Ludwig, Gisela Hain, Anna Martina Hunger, Werner Bühler, Bernhard Weininger und Wolfgang Kumschier.
Musik verbindet: Zwei Schulen ausgezeichnet
Bad Kötzting. (red) Für ihren außerordentlichen Einsatz im Bereich Musik wird 100 Grundschulen zum neuen Schuljahr das Profil „musikbegeisterte Grundschule“ verliehen. Im Altlandkreis Kötzting haben sich diese Auszeichnung gleich zwei Schulen erarbeitet: die Grundschule Bad Kötzting und die Waldschmidt-Grundschule Eschlkam. „Musik verbindet – sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl, überwindet Unterschiede und gibt unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. In einer Zeit, in der soziales Miteinander und persönliche Entwicklung wichtiger sind denn je, leisten die musikbegeisterten Grundschulen einen unschätzbaren Beitrag“, betont Bayerns Kultusministerin Anna Stolz.
An den musikbegeisterten Grundschulen sei die Musik konsequent im Schulalltag verankert, beispielsweise durch Klassenmusizieren wie Chor- und Instrumentalklassen, Morgenrituale, Lernlieder, Schulversammlungen sowie interdisziplinäre Angebote. Weiterhin hätten sie durch die Teilnahme am Aktionstag Musik in Bayern und bei verschiedenen Veranstaltungen in Schule und Öffentlichkeit sowie in der Kooperation mit externen Partnern überzeugt. Neben einem repräsentativen Profilschild erhalten die Schulen für ihr außerordentliches Engagement einen Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der insbesondere der Umsetzung von musikalischen Aktivitäten wie gemeinsamen Projekten dient.
Landkreis Cham ehrt die besten Mittelschulabsolventen 2025
Bei einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Cham wurden am Donnerstag, 17. Juli 2025 die leistungsstärksten Absolventinnen und Absolventen der Mittelschulen im Landkreis ausgezeichnet. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 (Regelklasse und M-Klasse) sowie 10 (M10) wurden für ihre hervorragenden schulischen Leistungen geehrt.
Landrat Franz Löffler begrüßte die Gäste und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Mittelschulen für die Bildungslandschaft und die wirtschaftliche Zukunft der Region: „Unsere Mittelschulen leisten wertvolle und zukunftsweisende Bildungsarbeit.“ Sie seien ein starkes Fundament für unsere Wirtschaftsregion – schließlich werden rund die Hälfte aller Ausbildungsplätze von Mittelschülerinnen und -schülern besetzt.
Auch Schulamtsdirektor Andreas Lindinger würdigte die Leistungen der Jugendlichen: „Ihr habt euch trotz aller Herausforderungen des Alltags durchgesetzt und gezeigt, was in euch steckt. Ihr seid der positivste Teil unserer Zukunft.“ Er machte deutlich, dass Bildungserfolg keine Frage des Geldbeutels ist, sondern der Unterstützung – durch Eltern, Lehrkräfte und des schulischen Umfelds. Die Veranstaltung machte deutlich: Der Landkreis Cham investiert gezielt in seine Bildungsinfrastruktur und setzt auf Integration, Vielfalt und die enge Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Schülerband der Johann-Brunner-Mittelschule Cham unter der Leitung von Martin Knockl.
Basketball-Grundschul-Cup mit 150 Kindern
Zum ersten Mal hat jüngst der Basketball-Grundschul-Cup in der Sporthalle des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums stattgefunden. Zwölf Mannschaften aus acht Grundschulen aus den Landkreisen Cham und Schwandorf nahmen teil. Gespielt wurde ein Turnier nach Minibasketballregeln, das bedeutet, dass die Körbe nur 2,60 Meter hoch sind und jede Mannschaft mit vier Spielern auf dem Feld agiert. Organisatoren des Turniers mit etwa 150 Mädchen und Jungen waren Christian Luy und Caroline Pankratz vom Arbeitskreis „Sport in Schule und Verein“ des Landkreises. 20 Schüler des Fraunhofer-Gymnasiums betreuten die Mannschaften, zählten Punkte, leiteten als Schiedsrichter Spiele oder nahmen bei einem Dribble-Parcours die Zeit. Stefan Merkl und Sara Hennig vom Bayerischen Basketball-Verband kümmerten sich um die Ausrüstung sowie den Spielplan. Die Dritt- und Viertklässler zeigten in 28 Spielen großen Einsatz. Bei der Siegerehrung bekam jeder Schüler eine Teilnehmerurkunde und jede Mannschaft einen neuen Basketball. – Bild: Alle Teilnehmer aus den Grundschulen Bodenwöhr, Cham, Hohenwarth, Michelsneukirchen, Stamsried, Wald, Wilting und Windischbergerdorf.
Waldjugendspiele am Voithenberg
Wald und Natur spielerisch erleben - im "grünen Klassenzimmer" Wald!
Die Waldjugendspiele fanden dieses Jahr wieder am Waldlehrpfad in Furth im Wald statt. Entlang eines Rundwegs erlebten die Kinder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen eines interaktiven Waldspaziergangs, im lockeren Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern und in fachkundiger Begleitung unserer Försterinnen und Förster einen etwas anderen Unterrichtstag im Wald.
Völlig nebenbei erfuhren ca. 1.000 Grundschüler der 3. Jahrgangsstufe eine ganze Menge Wissenswertes zum Ökosystem Wald und waren zudem kräftig in Bewegung an der gesunden erfrischenden Waldluft.
Bei den Waldjugendspielen 2025 besuchte uns ein Team des Bayerischen Rundfunks. Der Film kann über nachfolgenden Link in der ARD-Mediathek angesehen werden.
Schüler messen sich im Kreisfinale Schwimmen
April 2025
Cham. Ein Grundschüler gibt beim Schwimmwettbewerb im Hallenbad alles und zeigt seine Fähigkeiten im Brust- und Kraulschwimmen. Rund 140 Grundschüler aus dem Landkreis Cham nahmen am Kreisfinale teil, das von Claudia Ebert, der Kreisschulobfrau Schwimmen, organisiert wurde. Die Kinder maßen sich in sechs Disziplinen und erhielten Urkunden und kleine Überraschungen. Ebert betonte die Bedeutung des Schwimmens für die Gesundheit und Sicherheit im Wasser. Auch Vertreter der Stadt und der Bundeswehr waren anwesend, um sich über die Schwimmausbildung zu informieren. Die Platzierungen im Wettbewerb B: 1. GS Chamerau, 2. GS Arnschwang, 3. Chambtal-GS Weiding.
Handwerk - Bau deine Idee
Februar 2025
Zum 26. Mal fand in den vergangenen Wochen diese Aktion der Mittelschulen im Landkreis statt. Insgesamt 142 Schüler aus sieben Mittelschulen beteiligten sich mit ihren selbst gefertigten Werkstücken und stellten die Jury vor keine leichte Aufgabe. In zwei Sitzungen ermittelte sie die Preisträger, die nun prämiert wurden. Sie konnten sich über Geldpreise von 50 bis 300 Euro freuen. Die Abschlussveranstaltung in der Aula eröffnete die Schülerband „Stagefever“ der Mittelschule mit ihrem Lehrer und Bandleader Martin Knockel. Der Praxisbereich Soziales sorgte mit einem Büfett für die Bewirtung.
Viele gute Ideen
Landkreis-Mittelschüler zeigen bei Wettbewerb ihr handwerkliches Geschick
Januar 2025
Der Wettbewerb in Cham bewertet die planerische Idee, Fertigung, Dokumentation und Präsentation von Werkstücken der Schüler. Das Schulamt, der Aktionskreis Lebens- und Wirtschaftsraum Cham, die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz und die Kreishandwerkerschaft Cham führen den Wettbewerb mit Unterstützung mehrerer Sponsoren durch. Die besten Teilnehmer erhalten ein Preisgeld, und alle Schüler bekommen praktische Tools und Teilnehmerurkunden. Eine Jury, bestehend aus Organisatoren, Lehrern, dem Schulamt und anderen Institutionen, besichtigte die Werkstücke der 146 Schüler. Die Sieger werden in einer zweiten Jurysitzung ermittelt. Die Abschlussveranstaltung findet am 7. Februar in der Johann-Brunner-Mittelschule in Cham statt. Kreishandwerksmeister Georg Braun freute sich über die rege Teilnahme. Die Veranstaltung wird von zahlreichen Ehrengästen begleitet.
Chamer Medienzentrum steht unter neuer Leitung
Januar 2025
Andrea Graf übernimmt die Leitung des Medienzentrums in Cham von Erwin Winter, der 38 Jahre lang dort tätig war. Winter hat bedeutende Aufbauarbeit geleistet und geht nun in den Ruhestand. Zu Winters Abschied lobte Landrat Franz Löffler seine Arbeit und betonte die Bedeutung von qualitätsvollen Medien für Lehrer und Schüler. Früher wurden Filmrollen aus dem Medienzentrum genutzt, heute ist alles digitalisiert und kann gestreamt werden. Winter erzählte, dass er selbst verschiedene Fortbildungen gehalten und Filme gedreht hat. Andrea Graf plant, den Verleih von Schulfilmen zu erweitern und Fortbildungen für Schüler und Lehrer anzubieten. Sie möchte Kindern den sicheren Umgang mit digitalen Geräten vermitteln und Lehrkräfte in Mediennutzung schulen. Graf hat bereits ein umfassendes Konzept entwickelt und ist voller Tatendrang. Unterstützung erhält sie von einem Verwaltungsteam. Das Medienzentrum verzeichnet etwa 2.500 Ausleihen pro Jahr, besonders in Geschichte, Physik und Chemie.





